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Raimund Nolte - zur Homepage

Tadellos besetzt!

Auf der Bühne im Bayreuther Festspielhaus und in vielen deutschen Kinos live übertragen: Raimund Nolte überzeugte als "Melot" in der Oper Tristan und Isolde Publikum und Fachkritik. Die Inszenierung von Katharina Wagner war eine "bewusstseinserweiternde Hörgeschichte im Kopf: Abstrakt, diskursiv", schreibt Manuel Brug in der Welt.

Sein Debüt im großen Haus auf dem Grünen Hügel war sicher eins der Highlights in der sängerischen Laufbahn des Bassbaritons Raimund Nolte. "Raimund Nolte ist als Melot tadellos besetzt", so der Kurier im Juli 2015 und auch der Spiegel bescheinigt ihm die ausdrucksvolle Gestaltung seiner Rolle. Beifallsstürme erntet auch die Kinderoper Parsifal, über den die Welt schreibt, ein "Vergnügen für jung und alt" gewesen zu sein. Raimund Nolte reüssierte hier in der Rolle des Amfortas und setzte damit seine Zusammenarbeit mit der Bayreuther Kinderoper fort.

 
Raimund Nolte - Fotos

Amfortas / Wagner für Kinder                 Melot / Tristan und Isolde / Bayreuth 2015

 

Nachdem die Erfolgsproduktion der Potsdamer Winteroper "Jephta" auch bei den Wiener Festwochen im Mai unter Leitung von Konrad Junghänel und der Regie von Lydia Steier für Furore sorgte, ging sie in diesem Oktober beim Hamburger Theaterfestival im Kampnagel auch wieder "unter die Haut", wie die Welt ihre Kritik übertitelte. Raimund Nolte gefiel in der Rolle des Zebul mit seinem wunderbaren Timbre.

Im November ist nun die Zeit für ein weiteres Bühnendebüt gekommen. An der Semperoper Dresden ist Raimund Nolte als "Sagrestano" in Puccinis Oper Tosca zu hören. Mit der Partie überzeugte er im vergangenen Jahr bereits an der Berliner Staatsoper. Die Aufführungen in Dresden finden am 1. und 6.11. unter der musikalischen Leitung von Paolo Arrivabeni statt man darf gespannt sein!
Gleich danach geht es nach Warschau an das dortige Opernhaus. Der romantische Komponist Karol Kurpinsky gilt als Wegbereiter eines polnischen Nationalstils und damit als der bedeutendste polnische Komponist vor Franz Liszt. Die Partitur zu seiner Messe wurde erst kürzlich wieder aufgefunden und erlebt damit ihre Welturaufführung.

Fast ein Kontrastprogramm und Ausdruck für die Vielseitigkeit des Sängers sind seine Aufgaben als Konzertsänger in den kommenden Wochen. Bei den Wiesbadener Bachwochen geht es zunächst um Edward Elgar und dessen selten zu hörendes Werk "Dream of Gerontius", in dem Raimund Nolte am 21. November die Rolle des Priesters interpretiert. Das Stück beschreibt Edward Elgars Vision vom Übergang der Seele ins ewige Leben und gehört, wenn auch nicht zu den gängigen Repertoirewerken, so doch sicher zu den bedeutendsten Oratorien des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Die Leitung der Aufführung hat Jörg Endebrock.

Barock und weihnachtlich wird es dann wie sollte es anders sein - im Dezember. Gleich sieben Aufführungen des Weihnachtsoratoriums von Johann Sebastian Bach stehen auf der Agenda von Raimund Nolte. Der sich nach seinem Silvesterkonzert im St. Petri Dom in Bremen einen entspannten Jahresausklang redlich verdient hat.

Herzliche Grüße,

Christina Hartmann

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